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Na sowas,
schon wieder so viel Zeit vergangen. Ich sollte öfter schreiben...
Vielleicht sollte ich ein paar Wochen zwischen jetzt und dem letzten Eintrag skippen und bei letztem Wochenende beginnen (die Woche mit Midtermexams und Abgaben, die in dieser Zeitspanne lag, ist eh keiner Erwähung wert). Was sonst noch stattgefunden hat, kann man ja auf Petras Blog nachlesen.
Letzten Freitag sind wir auf das Kalona Fall Festival gefahren. Zwei Mitarbeiterinnen des International Office hatten den Trip angeboten. Kalona ist ein kleiner Ort ca. eine halbe Stunde von Iowa City entfernt und liegt direkt neben einer Amish-Siedlung. Das Fall Festival kann man sich wie eine kleine Kirmes vorstellen -nur ohne Karussells. Anstatt Karussells gibt es Präsentationen alter Handicrafts..wie zum Beispiel das Weben an uralten Weberstühlen und das Saftpressen. Außerdem konnte man sehen wie so ein altes Siedlerhaus im Wilden Westen eingerichtet war. Das Beste an diesem Fall Festival war aber das Essen. Soviel nur mal: "Apple Fritters" sind unschlagbar! Das sind handflächengroße Bällchen, die wie kleine Berliner aussehen und deren Füllung aus frischen Apfelstückchen mit Zimt besteht ---warm gegessen...lecker.








Am nächsten Tag (Samstag) war dann DAS Footballspiel. Iowa hat gegen Ohio State gespielt. Die ganze Stadt stand Kopf, weil sich zum allerersten Mal das ein TV-Sender angemeldet hatte, der Nationwide ausstrahlt. Iowa City war demnach im ganzen Lande zu sehen. War klar, dass die Iowaner alle wie verrückt am Tailgaten waren (so nennt man hier das sich gemeinsame Betrinken, um sich mental auf das Spiel vorzubereiten...). Wir haben uns auch mit ein paar Tailgatern getroffen (auch wenn wir keine Karten für's Spiel hatten).
Leider leider hat Iowa verloren ...aber Ohio State steht ja auch auf dem erstem Platz.

Das Stadium (zumindest ein Teil davon)


Letzten Donnerstag. Feiern bei Sara
4.10.06 06:50


Welcome to Chicago - The Windy City!

"Sie ist immer da wo was los ist (...) und sie träumt von Chicago" (Clueso)

Dieses Wochenende war ich endlich in Chicago, das ca 3,5 Autostunden von Iowa City entfernt ist. Ein Freund aus Iowa City, David, hat uns praktischer Weise im Auto mitgenommen, weil er in Chicago ein Vorstellungsgespräch hatte.
Wirklich eindrucksvoll diese Stadt! So viele unterschiedliche 'neue' Baustile auf einem Schlag und zwischen den ganzen Skyscrapers der Chicago River, der zum (oder vom?) Lake Michigan führt. Der See liegt direkt an der Stadt und bietet einem ein unglaubliches Panoramabild, wenn man auf einen der 450m Towers geht, um die Stadt zu überblicken. Wir waren auf dem John Hancock Center (der drittgrößte Wolkenkratzer der USA).











Nachdem wir die Stadt von oben gesehen und eine Weile am Hafen verbracht hatten, meldeten sich unsere Mägen.."Gebt uns etwas chinesisches zum Essen" riefen sie und schickten uns geradewegs (per Chicagoer Subway) nach Chinatown. In einem Restaurant namens "Seven Wifes" stillten wir das Verlangen unserer Mägen und überforderten sie anschließnd sogar mit allerlei chinesischem Süßwarengebäck (Dingen, die ich noch nie vorher gegessen habe). Für den Rest des Tages waren sie somit ruhig gestellt.


Am Hafen


Das schön kitschige Chinatown

Nach dem Essen haben wir dann in unserer bereits vorreservierten Jugendherberge eingecheckt und uns für die anstehenden Abendevents aufgefrischt. Es gab das Angebot in einer Gruppe in's Planetarium zu gehen und von dort aus einen kleinen Barbummel zu unternehmen.
Ohne Rücksicht auf unseren immer stärker werdenden Schlafmangel (immerhin waren wir um 5am(!!) losgefahren) stürzten wir uns also mit ein paar anderen Internationals aus Brasilien, Australien, England, Schweiz und -natürlich- Deutschland, die sich auch zufällig in der Jugendherberge eingefunden hatten, in's Chicagoer Nachleben. Leider musste ich feststellen, dass die Speicherkarte meiner Digicam bereits voll war. An dieser Stelle deshalb leider keine Bilder...Petra hat bestimmt ein paar nette Fotos parat. Die Skyline sieht nachts jedenfalls "awesome" (das begeisterungsunterstützende amerikanische Wort Nr. 1) aus! Es folgte dann auch ein überaus unterhaltsamer Abend mit sehr netten Leuten.
Der nächste Tag bewies dann, dass man auch in einer 12Mio-Metropole bekannte Leute treffen kann. Zuerst haben wir in der Stadt auf dem Weg zum Museum of Comtemorary Art eine andere Deutsche aus Iowa City getroffen und im Museum selbst haben wir schließlich noch ein Mädchen aus einem Uniseminar getroffen. Das Museum war im Großen und Ganzen interessant..aber die aktuelle Ausstellung war weniger künstlerisch als zeitkritisch. In das Art Institute haben wir es dann leider nicht mehr geschafft. ABER ich bin ja noch ein Weilchen hier...es bleibt ein fester Punkt meiner "TO-DO-List".
Nach einer kleinen Shoppingtour (die shoppinglos blieb...weil einfach zu hektisch), machten wir uns schließlich langsam auf den Nachhauseweg. Es wird eine Sequel dieses Eintrags geben...soviel steht fest: Chicago II befindet sich in den Startlöchern.


So sieht ein Chicagoer Parkhaus aus (siehe rechts)...
15.10.06 23:51





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